Archive for July, 2009

StaffelEins Big Bang TheorySeit Samstag den 11. Juli um 14:40 läuft auf ProSieben eine neue Sitcom – The Big Bang Theory. In den USA ist die Serie seit 2007 bei CBS auf Sendung und dabei so erfolgreich, dass der Kanal zu den zwei produzierten Staffeln, zwei weitere bereits fest bestellt hat. Auch bei der Synchronisierung wurde nicht gespart. Wer auf Wikipedia nachschaut wird feststellen, dass keiner der Synchronsprecher ein Anfänger ist. Ich gehe mal davon aus, dass auch ProSieben große Hoffnungen auf einen Erfolg in Deutschland hat. Zur Synchronisierung möchte ich noch anmerken, dass diese, wie ich in einigen Foren und Kommentaren gelesen habe, nicht so gelungen sein soll (siehe serienjunkies / JackBauer). Humor funktioniert im Englischen einfach anders als im Deutschen und kann nicht immer übernommen werden. Vor diesem Hintergrund finde ich die Qualität der deutschen Stimmen gut.

Die Grundbotschaft der Serie ist, das große Intelligenz nicht immer mit großartigen sozialen Umgangsformen einher geht. In der Serie geht es um vier junge männliche und hochtalentierte Wissenschaftler (Sheldon, Leonard, Howard, Rajesh) und um eine gut ausehende junge blonde Frau (Penny).

Screen Big Bang Theory

Als Penny in die Wohnung neben den Jungs einzieht geht deren aller Leben durcheinander. Leonard verliebt sich gleich in der ersten Folge in Penny und darf sich um sie bemühen. Diese Liebesgeschichte und die Gignis von Sheldon treiben die Geschichte in der Regel voran. Ich denke, dass vor allem Jim Parsons (Sheldon) und Kaley Cuoco (Penny) die Möglichkeit haben, sich als Schauspieler zu profilieren, während die anderen drei wohl eher als Sidekick übrigbleiben.

In der Folge vom Samstag ging es – soweit ich mich erinnere – darum, dass Sheldon, nachdem er Pennys Wohnung zum ersten Mal von innen gesehen hat, anfängt, die dortige Unordnung zu beseitigen und das Ordnungsprinzip zu optimieren. Weil Penny dagegen wäre macht er dies heimlich bei Nacht, während sie schläft und erst einmal nichts mitbekommt. Am nächsten Morgen ist natürlich der Teufel los.

StaffelEins Robin HoodDiese britische Serie, die in Deutschland erstmals im Oktober 1984 auf dem ZDF lief, ist für mich eines der Highlights der TV Geschichte. Ich habe sie im Beisein meines größeren Bruders geschaut, das war eine Zeit, als auch die Sesamstraße mir noch viel zu bieten hatte. Obwohl die Sesamstraße zweifellos noch heute von mir geschätzt wird, sehe ich diese Robin Hood Serie, von der ich mir Staffel 1 und 2 aus England importiert hatte, kaum mit weniger Faszination an.

Ich hatte immer das Gefühl, dass ich diese Serie noch einmal komplett nachholen muss. Meine Erinnerungen sind inzwischen lückenhaft – ab und zu läuft Robin of Sherwood heute noch auf dritten Programmen im Free TV. Wenn ich zufällig eine Folge erwischte, war ich sofort wieder beeindruckt, aber ich vergaß die Sendetermine immer wieder. Daher kam vor 3 Jahren der Entschluss, mir die Serie endlich zu kaufen um sie dann bis jetzt nach dem Schauen der ersten Folge liegen zu lassen – inzwischen gibt es übrigens deutsche DVD Boxen.

Zugegeben, die erste Folge wirkt manchmal, als wenn sich ein paar professionelle LARP Spieler im Wald getroffen haben und an vielen Stellen fehlt noch die Charakterzeichnung, die man später so liebgewinnt, aber man erkennt ohne Weiteres, dass diese Serie eindeutig als Vorlage für den Riesenerfolg der Robin Hood Verfilmung mit Kevin Costner im Kino war. Doch wirkt diese Serie echter, dunkler und mysteriöser – gerade zu experimentell, wenn auch mit großem Budget ausgestattet. Man setzte bei der Rollenverteilung gezielt auf Schauspieler, die nicht in das Model Schema passten. Es sind dreckige, verschwitzte Menschen mit körperlichen Abweichungen vom Idealdurchschnittsmaß zu sehen. Eine Ausnahme sind dabei höchstens Robin Darsteller Michael Praed und Marion Darstellerin Judi Trott. Zunehmend zeichnet die Serie sich als großes Abenteuer aus, das trotz vieler Mystery Elemente sehr real dargestellt ist – vor allem durch Verweise auf gesellschaftspolitische rauhe Sitten und Normen im Mittelalter – in denen die Helden nicht unverwundbar sind.

Screen Robin 1

Der Pilot besteht aus einer Doppelfolge. Im englischen Original “Robin and the Sorceror” Part 1 und 2. Die deutschen Titel lauten. “Der magische Pfeil” und “Der Wettkampf”. Im ersten Teil wird die Handlung schnell auf die Gruppenfindung zugeschnitten. Robins Familie und Dorfgemeinschaft wird von Söldnern niedergemetzelt als er Kind war. Mit seinem Gefährten Much lebt er vogelfrei und stiehlt Wild im Gehölz des Sheriffs von Nottingham, der den Namen Sherwood trägt. Sie werden aufgegriffen und landen im Kerker.

Sie treffen auf Will Scarlet, der wegen Mordes einsitzt und fliehen gemeinsam und gewalttätig. Im Wald trifft Robin auf den von Hexerei besessenen Little John, den er im Zweikampf besiegt, was den Hühnen von seinem Fluch befreit. Er wird zu dem wohl treuesten Gefolgsmann Robin Hoods. Nachdem der adlige Guy von Gisburne (einer meiner absoluten Lieblingsschurken, gespielt vom leider verstorbenen Robert Addie) ein wehrloses befreundetes Dorf auf der Suche nach den Entflohenen niederbrennt und Einwohner tötet, rächen sich die Gefährten und entführen dabei zufällig Lady Marion. Zwischendurch hat Robin von der Sagengestalt und Geist “Herne the Hunter” eine große Prophezeiung samt legendärem Schwert erhalten.

Screen Robin 2

Der zweite Teil beginnt damit, dass Robin sich den Pfeil von Herne the Hunter beschaffen will. Der bekannte Soundtrack von Clannad entfaltet jetzt seine Wirkung. Wem die Geschichte von Robin Hood bekannt ist, wird hier das Bogenschützen Turnier wieder erkennen, bei dem er als alter Mann verkleidet antritt und den Sieg durch einen gespaltenen Pfeil davon trägt. Der Sheriff, der Hood in eine Falle locken wollte, lässt sich düpieren. Der geheimnissvolle Dritte im Bunde, ein Baron, der sich schwarzer Magie bedient, hatte es ebenfalls auf das Artefakt abgesehen.

Da der Sheriff ihm Geld schuldet verlangt der Baron zur Begleichung statt Geld die Auslieferung Lady Marions in seine Gewalt. Der Sheriff lässt sich darauf ein, während der anwesende Mönch Bruder Tuck alles mit angehört hat und verzweifelt versucht Marion in den Sherwood Forrest zu bringen, bevor er von Schergen des Hexenbarons überwältigt wird. Robin zieht aus und kann den Hexer, dessen Schloss und Hofstaat sehr cool dargestellt wird, mit Hernes Pfeil besiegen und Marion befreien. Seine Gefolgleute werden jedoch in einen heftigen Kampf mit Guy von Gisburne verstrickt, wobei mehrere Charaktere an die man sich gewöhnt hatte umgebracht werden. Darunter Tom und Decon mit denen Robin anfangs aus dem Kerker des Sheriffs floh. Ein weiterer vormals Besessener wird aus dem Bann des Hexers befreit. Nasir, der wortkarge Sarazene schließt sich Robin an. Niemand außer den beiden erfährt es, aber Nasir ist als einziger fähig, Robin im Schwertkampf zu besiegen.

Die dritte Folge “Die Hexe von Elsdon” beginnt wieder mit dem verrückten Guy von Gisburne. Eine Frau hat ihn zurückgewiesen, er lässt sie als Hexe anklagen und sie wird zum Tod verurteilt. Da sie eine Gelehrte ist, was Heilkunst, Kräuter und Gifte angeht, beschließt der Sheriff von Nottingham ihr einen Handel anzubieten. Sie kann leben, wenn sie sich bei Robins Gefährten einschleusen lässt und sie mit einem Schlaftrank wehrlos macht. Schließlich hat die Bande gerade seinen getarnten Steuereintreiber aufgebracht und ist zahlungsfähiger als je zuvor. Doch sein Plan geht nicht auf, die Gemeinschaft wird um eine Heilerin reicher und der Sheriff um einen weiteren Gefangenen ärmer.

Die Artikelserie mit den Geschichten um Robin of Sherwood wird hier fortgesetzt.

StaffelEins Psych
Das ist bereits der zweite Eintrag zu dieser Serie. Wer beide liest, wird festellen, dass beide recht positiv berichten. Das sollte als Hinweis genommen werden, dass die Serie vom breiten Publikum vielleicht etwas unterschätzt wird. An dieser Stelle sei nur einmal auf die hochwertige Besetzung der Rollen verwiesen (mehr dazu im raymccoy Artikel).

Psych (auch der Name der Detektei) ist die Serie eines Detektivs namens Shawn Spencer, in seiner Kindheit und Jugend wurde er von seinem Vater Henry darauf trainiert sehr aufmerksam durchs Leben zu gehen, auf Details zu achten und dies miteinander logisch zu verknüpfen. Das Resultat, er hat fast hellseherische Fähigkeiten, die er zumindest im Piloten auch nutzt. Unterstützt wird er dabei von Gus, einem Pharmavertreter der als Sidekick herhalten muss. Auch sein Vater hat gelegentliche Auftritte. Im Gegensatz zu vielen anderen Krimi-Serien, wie CSI oder Dexter zieht Psych seinen Charme nicht aus Action und Ekel, sondern aus der Beobachtungsgabe von Shawn, den Dialogen und gelegentlichen Slapstick Einlagen.

Screen Psych

Ich hab die Serie noch nie komplett gesehen, immer nur zufällig reingezappt, wenn es lief. Dabei ist die Serie bereits seit ein paar Jahren erfolgreich unterwegs. In den USA wird schon die vierte Staffel aufgelegt. Bei mir lief die Serie allerdings immer ein wenig unter dem Radar, was einmal an der Uhrzeit liegt, wann sie ausgestrahlt wird und daran, dass ich kein begeisterter RTL Zuschauer bin. Gestern Abend bin ich aber zufällig in den Piloten der Serie rein gestolpert und muss zugeben, dass die Folge Lust auf mehr gemacht hat. Da es bereits drei Staffeln gibt also ein erfüllbarer Wunsch.

Da die Serie auf RTL um 22:15 anfängt und mir das in der Woche zu spät zum Zuschauen ist, werde ich am Wochenende den Gang in die Videothek meines Vertrauens antreten um mehr zusehen. Bei 1 Euro pro DVD und 4 DVD’s pro Staffel nicht ganz billig, aber vermutlich den Aufwand wert. Wer sich sicher ist, dass er die DVD öfters schauen wird, kann diese selbstverständlich auch bei Amazon bestellen. Dann hat man auch die Chance sich die Serie im englischen Original anzuschauen, was nach raymccoy mehr hergibt als die deutschsprachige Fassung.

PS.:

Bleibt noch anzumerken, dass die Wiederholung des Piloten in Sachen Quote schlecht ausgefallen ist (Quelle: www.quotenmeter.de)

StaffelEins Mord iBWas für ein Krimisonntag. So einen schlechten Tag habe ich schon lang nicht mehr erwischt, fernsehmäßig. Zuerst dieser Tatort und dann das! Das ZDF setzt den Zuschauern alle Nase lang eine neue Krimiserie am späten Sonntag Abend vor, aber an Chief Inspector Barnaby kommt keiner ran. Gestern hat man den Zuschauern die erste Folge der ersten Staffel von “Mord in Brügge” zugemutet. Zum Glück habe ich die Kurzkritik der taz nicht vorher gelesen, sonst hätte ich mittendrin ausgeschaltet und hätte diesen Artikel gar nicht schreiben können.

Unter dem Titel “Die Affaire Dreyse” beginnt der Krimi mit bzw. nach einem Überfall auf einen Mann, der mit einer alten Pistole niedergeschlagen wurde und ein Teil seiner Sammlung antiker Schusswaffen geraubt wurde. Seine Frau denkt zunächst er sei tot, deshalb meldet sie telefonisch und emotional sichtlich wenig berührt einen Mord. Als der Mann aber die Augen kurz öffnet, vermittelt sie der Polizei am anderen Ende der Leitung, “die Sache habe sich erledigt”.

Kommissar Pieter van In (Herbert Flack)ermittelt trotzdem, obwohl es anfangs gar keinen Toten gibt. Der Überfallene sei nämlich ein “Börsenguru”, sagt der Mitarbeiter des Kommissars. UUhhh, toll, ein Börsenguru! Mal ehrlich, wieviele Börsengurus kennen Sie beim Namen? Damit fängt die Kette der Unglaubwürdigkeiten schon an.

Die Frau des Überfallenen verhält sich so, wie es sich nur ein Mann ausdenken kann: sie lässt keine Gelegenheit aus, sich zu entblättern und ihren blanken Busen in die Kamera zu halten. Noch als ihr Mann im Krankenhaus ist, verführt sie einen Freund des Hauses, den Krimiautor Namehabeichvergessen, am Pool. Ihr Mann kehrt verfrüht aus der Klink zurück, überrascht die beiden, macht aber keine große Sache draus. Er setzt sich an den Küchentisch auf dem eine Wachstuchtischdecke drapiert ist. Sie haben richtig gelesen, im Haus eines stinkreichen “Börsengurus” mit Pool und einer Sammlung alter Schusswaffen eine Wachstuchtischdecke. Hat der Stylist grauen Star oder wollte er mal “was Freches” machen?

Der Krimiautor stirbt wenige Film-Minuten später durch einen Schuss in den Mund an seinem Schreibtisch. Schuss in den Mund? Das ist eine Methode der Mafia! Auf etwa diesem Niveau spielt sich leider die Handlungskompetenz der Polizei ab.

Was solls, endlich ein Fall, scheinen sich die beiden Kommissare nun gedacht zu haben und machen sich sogleich ans Werk, selbigen zu lösen; indem sie die Krimis des Toten lesen, um ihn besser kennenzulernen, weil ja “in jedem Buch etwas Autobiografisches steckt”. Autsch! Spätestens da hätte ich die Fernbedinung suchen sollen, aber es kommt noch besser!

Natürlich hat der Börsenguru auch noch Beziehungen zu einem Swingerclubbesitzer, so dass Kommissar van In samt Gattin, die an dem Fall als Ermittlungsrichterin beteiligt ist, inkognito und in Unterwäsche in diesem Club “ermitteln”. Endlich wieder eine Gelegenheit, nackte Haut und erstaunliche Unterwäschemodelle zu zeigen, sowie Frauen die sich an Stangen räkeln. Just in diesem Moment, als Frau Richterin und Herr Komssar sich im Swinger-Club umschauen, wird der Club-Besitzer ermordet. Pardauz, noch ein Fall!

Sogleich ist die Ermittlingsrichterin Hannelore Martens Feuer und Flamme und macht den Job der Polizisten gleich mit. Sie fährt in das Haus des Börsengurus, wo sie schon vom Handlanger eines russischen Mafia-Bosses erwartet wird, der soeben die Frau des Hauses entdeckt hat (die mit dem ständig nackten Busen). Die Frau des Börsengurus wird von ihrem Mann zeitweilig im Keller eingeschlossen und damit für ihre Seitensprünge “bestraft”. Die Kelleraufenthalte werden ihr dann regelmäßig durch Shopping-Reisen nach London vergütet. Nach eigenen Aussagen macht ihr das Spaß, ihr Mann war immer “gut zu ihr”. Wie bitte? Was soll das? Was für ein Unfug.

Die taz schreibt: “Pieter Aspe ist der erfolgreichste Krimiautor in Belgien.” Und ich denke WTF? Sind die Belgier so anders als wir? Unter dem Deckmantel einer feigenblattfeministischen Szene (die Frau des Komissars ist seine Chefin, die Ermittlungsrichterin) kippt uns Aspe einen solchen sexistischen und menschenverachtenden Bockmist vor die müden Augen, dass man sich glatt beim ZDF beschweren müsste.

Ach ja, wo waren wir stehen geblieben? Beim Handlanger des russischen Mafia-Bosses, der im Haus des Börsengurus auf die überambitionierte Richterin trifft. Bis zu diesem Zeitpunkt musste man sich schon mehrmals reinziehen, wie ein russischer Mafia-Boss so lebt. Sie ahnen es schon. Da wird rund um die Uhr mit stets homöopatisch bekleideter Frau kopuliert. Man(n) gönnt sich ja sonst nichts.

Der Handlanger gibt sich als Börsenguru aus, die Richterin ahnt, dass da etwas nicht stimmt und fährt dem Handlanger mit dem Auto hinterher. Was aber ein ordentlich ausgebildeter Mafia-Mitarbeiter ist, schaut natürlich in den Rückspiegel und entdeckt die Richterin und Mutter von höchstens einjährigen Zwillingen. Was denkt die sich, fragt sich die Zuschauerin. Einfach mal ein bischen observieren, kann ja nicht so schwer sein? Es endet wie es enden muss, für die Richterin im Straßengraben, wegen fehlendem Airbag sogar bewusstlos und verletzt.

Die an den Haaren herbei gezogene Story löst sich dann glücklicherweise ziemlich zügig auf, wenn auch genauso unglaubwürdig wie sie angefangen hat. Die bisher so willige Gespielin des Mafia-Bosses entdeckt ihre soziale Ader und befreit die Frau des Börsengurus aus ihrem Kellergefängnis und gemeinsam mit dem Börsenguru bietet sie der Polizei einen Lockvogel-Deal an, um den Mafia-Boss zu stellen.

Beim Ortstermin platzt dann zunächst die wiedergenesene immernoch überambitionierte Richterin herein, aber der Coup scheint zu gelingen: Der Mafia-Boss tappt tatsächlich in die Falle, anstatt nur seinen Handlanger alleine zur Drecksarbeit zu schicken. Ein haarsträubender Dialog entspinnt sich zwischen Mafia-Boss, seiner Geliebten und seinem Handlanger und dem Börsenguru, alles belauscht von der Polizei im Nebenzimmer. Es kommt zum Schusswechsel und zu allem Überfluss erscheint die Frau des Börsengurus genau im richtigen Moment und erschießet den Mafia-Boss. Ihr Motiv bleibt aber ebenso im Dunklen, wie das der Geliebten des Börsengurus, aber wer versteht schon die Frauen mag sich Aspe gedacht haben.

Der unsäglichen Story setzt Aspe dann mit der Schlussszene die Krone auf: Die Geliebte des Mafia-Bosses sitzt in einem Auto mit einem offensichtlich hochgestellten belgischen Politiker (oder dessen persönlicher Referent, wer weiss das schon) und übergibt ihm eine CD, hinter der den ganzen Abend alle Mitspieler her waren. Der Politiker bedankt sich dann auch im Namen des Ministerpräsidenten, der ab jetzt sicher noch besser regieren werde. Hä? Damit auch der letzte Depp vor der Glotze kapiert, dass Börsengurus, Swingerclubs und russische Mafia natürlich bis in die Spitzen mit jeder europäischen Regierung verstrickt sind?

Damit ist das Drama dann endgültig vorbei und das ist auch gut so. Der nächste Mord in Brügge wird auf jeden Fall ohne mich stattfinden. Ersatzweise werde ich vielleicht andere kulturellen Vorlieben der Belgier versuchen zu ergründen. Belgische Pralinen zum Beispiel.

StaffelEins StatsEin weiteres Quartal ist StaffelEins alt geworden, insgesamt das Dritte. In diesem wurden 9 von nun insgesamt 32 Artikeln verfasst. Damit befinden wir uns soweit im gewohnten Schnitt. Mehr als 70% der bisherigen Hits kamen in diesem Quartal zustande und wir erreichten erstmals Tage mit mehr als 10 Besuchern pro Stunde (statt 30 am Tag, wie im letzten Bericht). Das sind für uns noch Highlights. Besonders gefreut hat uns die Verlinkung in der “Ich blogg’ TV” Galerie auf stern.de für die wir uns bereits bedankt haben – per Twitter.

Die Artikel sind ein wenig länger geworden und wir haben mit krimimimi eine Autorin dazu bekommen. Sie schreibt hoffentlich weiter über ihr bevorzugtes Genre. Sieben Artikel waren direkt einer bestimmten Serie gewidmet. Das soll auch in Zukunft unser absoluter Fokus bleiben. Wir sind gespannt, was für Themen wir im ersten Sommerloch der Geschichte von StaffelEins finden. Wie schon bei der letzten Statistik folgt eine Liste der 10 meist aufgerufenen Artikel:

Screen Terminator

  1. Terminator – The Sarah Connor Chronicles (jetzt weniger Abstand)
  2. Primeval
  3. Stargate Atlantis
  4. Pushing Daisies
  5. The Mentalist
  6. GLEE
  7. Fringe
  8. Californication
  9. Blood Ties
  10. Tatort

Primeval, GLEE und der Tatort haben teils beeindruckend schnelle Sprünge in die AllTime Top 10 geschafft. Ich tippe, dass GLEE in zwei Printmagazinen vorgestellt wurde. Es gab zwei Tage an denen dieser Artikel große Sprünge machte, nachdem er zunächst keine Beachtung fand. Ganz unten stehen die Neistat Brothers und Psych. Ich glaube aber fest daran, dass die Brothers nochmal kommen.

Ich für meinen Teil wollte mich demnächst den Heroes widmen und bin gespannt auf das, was meine Mitschreiber sich gerade anschauen. Natürlich sind wir hier oder bei Twitter für Vorschläge und heiße Tipps dankbar. Danke an alle, die uns gut finden und gelegentlich lesen!