Quelle My Name is Earl - FoxTV (Link zur Seite)

Quelle My Name is Earl – FoxTV (Link zur Seite)

Earl Hickey (Jason Lee) ist ein armer Trailerpark Ganove, der nicht besonders helle ist. Sein ganzes Leben lang hat er auf Kosten anderer gelebt und dabei hat er vermutlich mehreren hundert Personen in irgendeiner Form das Leben schwerer gemacht. Ausgerechnet er rubbelt auf einem Los einen riesigen Gewinn frei, doch er wird im Freudentaumel von einem Auto überfahren und verliert das Los wieder.

Im Krankenhaus sieht er eine Fernsehsendung über das Karma, was ihn dazu bringt sich grundlegend zu ändern. Er merkt schnell, dass es sich für ihn nicht nur mit einem besseren Gewissen auszahlt, wenn er eine seiner früheren Straftaten wieder gut macht, weshalb er beschließt, seine lange Liste von Vergehen akribisch abzuarbeiten.

Earl wird von seiner Familie und Freunden zunächst belächelt oder argwöhnisch betrachtet. Sein Bruder Randy (Ethan Suplee) folgt ihm schon anfangs wie ein Schoßhund. Er ist jedoch geistig so zurück geblieben, dass er sich der Karma-Sache an sich nie wirklich widmen kann. Ex-Frau Joy (Jaime Pressly) ist mit dem schwarzen Kellner der Stammkneipe Darnell “Crabman” Turner (Eddie Steeples) durchgebrannt. Mit ihm ist Earl allerdings weiter befreundet. Joy versorgt zwei “uneheliche” Kinder von Earl. Sie wohnt weiter im Trailerpark, während Earl und sein Bruder ins Motel ziehen. Dort schließen sie Freundschaft mit dem mexikanischen Zimmermädchen Catalina (Nadine Velazquez), die sich illegal in den USA aufhält.

Damit ist ein Quintett beisammen, dass durch eine reife Leistung der Drehbuchautoren, aber auch durch besondere schauspielerische Leistungen in 96 sehr witzigen halbstündigen Episoden brilliert pöbelt – flucht – säuft und Peinlichkeiten austauscht. Dabei sind sie mir wirklich ans Herz gewachsen. Den Höhepunkt bilden die Staffeln 2 und 3. Sie besitzen trotz abgeschlossener Geschichten einen ständigen Spannungsbogen und einen besonders guten Cliffhanger.

Zwischen 2005 und 2009 hat sich Earl jeweils mit Randy, Joy und Crabman mitunter die witzigsten Dialoge geliefert, über die ich in dem Jahrzehnt lachen durfte. Hut ab vor dem inzwischen Schnauzer-losen Jason Lee in der Hauptrolle. Ein Kompliment darf man auch den deutschen Stimmen und Autoren machen, die Umsetzung für unseren Markt hat meiner Meinung nach keine Qualitätseinbußen gegenüber dem Originalton. Naja, bis auf eine Folge, in der auf den DVDs plötzlich zwischen Englisch und Deutsch gesprungen wird. :)

Leider ist die Serie unerwartet nach der vierten Staffel abgesetzt worden. Wirklich ärgerlich ist, dass die abschließende Folge sozusagen mit einem inhaltlichen Versprechen für eine weitere Season endet. In dem Moment möchte man die Fernbedienung an die Wand werfen, aber dieses Schicksal ereilt nunmal mehrere gute Serien. Man versuchte sogar, die Serie zu einem anderen Sendernetzwerk zu retten, aber es half nichts. Leider.

Sonstiges zu My Name is Earl im Netz

My Name is Earl Website

My Name is Earl deutsche Fansite

My Name is Earl DVDs (an günstigen Tagen unter 12 Euro pro einzelner Staffel zu haben)

2 Responses to My Name is Earl – Staffel 1 bis 4

  1. bullion says:

    Ich mochte die Serie auch sehr! Hat Spaß gemacht und war mal etwas anderes…

  2. kulii says:

    Bin noch mitten drin, habe aber noch 2,5 Staffeln vor mir. Sie ist mir mittlerweile auch ans Herz gewachsen, weshalb ich mein Ende wohl noch hinaus zögere ;)

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