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Ein halbwegs lösbares TV Serien Quiz auf youtube gibt es tatsächlich, selbst, wenn ich persönlich bei so einigen passen musste. Es hat ein wenig gedauert, das richtige zu finden, aber es steckt außer der Recherche gar keine Eigenleistung dahinter. Viel Spaß – beim Reinhören erinnert man sich an manches wieder, was man direkt in voller Länge sucht!

PS: Lösungsversuche dürfen natürlich auch hier in den Kommentaren gemacht werden. ;)

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StaffelEins Blood TiesBisher gab es auf StaffelEins noch keinen Verriss, wir wollen aus den Serien, die wir schauen, fairerweise lieber die positiven Aspekte ziehen und keinen Meckerblog betreiben. Der Enttäuschung wegen umging ich das Thema Blood Ties zuletzt zugunsten von Pushing Daisies.

Sonntags um 22:15 Uhr hält RTL2 eigentlich keinen schlechten Sendeplatz parat. Zumindest hat kein anderer Free-TV Sender derzeit eine Konkurrenz in Form einer anderen US Serie gleichzeitig angesetzt. Gleichwohl muss sich Blood Ties mit einigen Mystery oder Fantasy Formaten messen lassen, die in den letzten Jahren bei uns Runde gemacht haben. Blutsauger in Serie haben nach dem Dauerbrenner Buffy eine Hochkonjunktur erlebt. Beispiele sind Blade – Die Jagd geht weiter, Moonlight und ich bin sicher, man wird auch True Blood von dem Six Feet Under Produzenten recht bald auf uns loslassen.

Screen Blood Ties

Persönlich zähle ich Blood Ties nach drei Folgen zum schwächsten Vertreter dieses Sub Genres. Es wirkt zu belanglos gegenüber der Konkurrenz – für Teens und Schwärmer sind die Charaktere zu alt und unsexy, für die Actionfans sind die Effekte und Kostüme zu billig, für Vampirexperten werden zuviele andere Mystery Elemente verwurstet – Voodoo und Telekinese sind schonmal abgehakt – und Entdecker, die einfach etwas Neues suchen, werden sicherlich spezielles Charisma durch prägende Kameraeinstellungen, Farbgebung, Locations oder Humor vermissen.

Nicht alles ist schlecht, vieles aber eben im Vergleich zu der Konkurrenz durchschnittlich. Christina Cox alias Vicki, stellt sich nach diversen Einmal-Auftritten in anderen Serien (Numb3rs, Dr. House, CSI, Cold Case) und einer großen Filmrolle (Riddick) nicht dumm an. Kyle Schmid dagegen, als der Vampir der Serie, hat zusammen mit den weiteren Hauptrollen von Blood Ties neben fehlender nennenswerter Filmographie (noch) nicht das nötige Handwerk parat um sich für besseres zu empfehlen.

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StaffelEins Pushing DaisiesEs ist einer dieser Tage, an denen man sich etwas vorgenommen hat. Nämlich endlich den Eintrag zu dem enttäuschenden Blood Ties zu schreiben. Nach der Arbeit haut man sich jedoch auf die Couch und versucht sich alternativ von Desperate Housewives umstimmen zu lassen, doch die vierte Staffel macht einen gequälten Eindruck.

Fast hatte ich mich schon entschieden am Rechner Platz zu nehmen, doch dann startet das von mir bisher völlig liegen gelassene Pushing Daisies – und in den ersten Sekunden des Vorspanns zuckt mir der Name Tim Burton durchs Hirn. Wohlig erinnere ich mich an Filmtitel wie, Edward mit den Scherenhänden, Nightmare Before Christmas oder Big Fish, die meiner Meinung nach außergewöhnliche cineastische Machwerke sind.

Ein kurzer Abriss der Story, Kuchenbäcker Ned kann nichts dagegen tun, dass lebende Wesen nach einer Berührung von ihm tot sind und tote Wesen unverzüglich ins Leben zurückkehren. Hält eine Erweckung länger als 60 Sekunden an, ohne das er das Objekt wieder “aus tickt”, fordert das Schicksal ein Gleichgewicht und tötet etwas anderes. Daher kann er nicht unentwegt wiederbeleben. Chuck ist die (weibliche) Freundin von Ned, er hat sie am Anfang der Staffel wohl erweckt und kann sie seitdem aus gutem Grund nicht nochmals berühren, dann wäre sie für immer verloren.

Screen Pushing Daisies

Die einzige weitere Person, die von Neds Fähigkeit weiß, ist Detektiv Emerson. Er verdient gemeinsam mit Ned daran, das man Mordopfer kurz wiederbelebt und nach ihrem Mörder fragt, danach legt man sie erneut schlafen. Die Belohnung zur Ergreifung des Täters wird kassiert. Bewegend trägt eine Erzählstimme die Story fort, die mich von der Tonlage her an die Fabelhafte Welt der Amelie erinnert – und auch auf die Gedanken von Neds Hund oder einer Brieftaube eingeht, die den Namen der vierten Folge bestimmt hat.

Die kurze Recherche im Netz bringt mir den Namen Bryan Fuller auf den Schirm – kein Burton – sondern ein talentierter Newcomer mit Referenzen aus Star Trek Voyager und Heroes, der – und somit lag ich durchaus in der richtigen Spur – mit Tim Burton in vielen Kritiken dieser mehrfach ausgezeichneten Serie gern als Vergleich herangezogen wird.

Pushing Daisies hatte ganz klar den unschlagbaren Vorteil, dass ich keine Erwartungen an das mir bevorstehende visuelle Erlebnis gestellt habe. Doch allen Serienfans kann ich allein der außergewöhnlichen Art wegen, die nächste Folge am Mittwoch, den 19.11.2008 um 21:15 Uhr auf Pro7 empfehlen.

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StaffelEins DexterEine schöne Entwicklung nimmt die Serie Dexter auf RTL2. Seit dem Start verpasste ich zwei Folgen und am Anfang dachte ich, es wäre auch nicht sonderlich schade darum. Der Eindruck einer weiteren Folterer und Coolkiller verherrlichenden Serie drängte sich ein wenig auf, trotz des Verzichts auf überdramatische oder detaillierte Inszenierung.

Dexter ist Forensiker und arbeitet erfolgreich an den düsteren Mordfällen der Polizei Miamis. Die Hauptstadt des üblicherweise sonnigen US Bundesstaates Florida. Bei seiner Arbeit kommt ihm zugute, dass er selbst gleichzeitig Massenmörder ist und somit alle Tricks seinesgleichen kennt. Perfektionistisch plant er daher seine bisher aus dem Gedanken der Selbstjustiz begangenen Taten, die er jedoch nicht aus purem Idealismus verübt, sondern auch aus einem Lustgefühl heraus.

Screen Dexter

So platt, wie beispielsweise bei 24, kommt es bei Dexter mit der Gewalttätigkeit ganz und gar nicht daher. Nun in Folge 6, beginnt eine schrittweise moralische Reinigung, denn man verkauft Dexter zum Start als Übermenschen, der prima und unangreifbar mit seinem Hobby fortfährt, während ihm ein unbekannter Meister sogar Gesellschaft leistet und zu mehr anspornt.

Folge 6 “Ein Sturm zieht auf” zeigt Dexters zerbrechliche kleine böser Junge Welt auf. Er macht nur einen Fehler und verliert, alle beim Zuschauer bis dahin sorgsam aufgebaute Coolness, auf einen Schlag. Er wandelt steif und augenzuckend als nervliches Wrack an Kollegen vorüber. Alpträume und Gewissensbisse plagen ihn – und von einem auf den anderen Tag, sehnt er seine eigene seelische Heilung herbei, als er seiner Entdeckung knapp von der Schippe springt.

Ich bin sicher, wir sehen das Monster wieder erwachen in den kommenden Folgen, doch ab jetzt sehe ich Dexter mit anderen Augen und die Serie als eine, die ehrlich zu sich selbst ist und den Zuschauer nicht unreflektiert zurück lässt.

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Schmidt Pocher

Gestern Abend, oder besser Nacht, habe ich mir die Mühe gemacht Schmidt und Pocher im Fernsehen anzuschauen. Ich gucke das eigentlich immer nur dann, wenn ich partout nicht einschlafen kann. Zwar sind die Openings noch immer ganz lustig, danach bekommt die Sendung ihre Längen, was nicht wirklich an den Gästen liegt, sondern schon an Schmidt und Pocher selbst.

Die Einspielungen wirkten weniger inspiriert und die Dialoge zwischen den beiden immer ein wenig bemüht. Schmidt immer auf der Suche nach dem Niveau und dem Kulturanspruch. Pocher immer gelangweilt und überfordert von den Fragen des alten Sacks.

Schmidt Pocher

Wie auch immer, gestern, wenn nicht so,  dann doch vieles anderes, vor allem Pochers Besuch auf der Millionärsmesse in München ist mir in Erinnerung geblieben. Das war so witzig das ich mir die Mühe gemacht habe, in den unendlichen Weiten des Internets danach zu suchen um es mir noch einmal anzuschauen. Das kommt eher selten vor klick.

Das Gespräch mit Atze Schröder war auch ganz nett. Wie er mit dem Hubschrauber davon geflogen ist und Dr. Eckart von Hirschhausen kommt ja öfters vorbei.

Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, auch nächste Woche wieder einzuschalten, vielleicht spricht mich ja die zweite Staffel von den beiden mehr an, als die erste. Wünschen würde ich es mir auf jeden Fall zumindest von Harald Schmidt, denn ich war zu seiner Sat1 Zeit immer sehr an getan.

StaffelEins CalifornicationDavid Duchovny hat als Darsteller in der Serie Akte X knapp 10 Jahre lang große Erfolge gefeiert. FBI Agent Fox Mulder zu spielen war womöglich für ein paar Jahre die meistverehrte Schauspielrolle, die man im internationalen Geschäft finden konnte. 174 Folgen wurden abgedreht, in denen Duchovny jedoch gegen Ende immer seltener auftrat – er wechselte nämlich langsam die Seiten und schrieb 8 Drehbücher selbst.

Abseits davon gelang es ihm in Spielfilmen jedoch nicht, sonderlich viel Ruhm zu ernten. So produziert er nun Californication und spielt selbst die Hauptrolle Hank Moody. Gut ich mag das Album der Red Hot Chili Peppers und die Serie passt mehr dazu, als zum deutschen Werbeanhängsel. Woher der Spruch “Sex and the City für Männer” genau herkam, weiß ich nicht. Anscheinend stammt er jedoch nicht von einem Kritiker, da er dafür in zu vielen Medien nachgeplaudert wurde – Bild und Welt werden sich also nun doch zunehmend ähnlicher? ;-)

Screen Californication

Macht man sich jedoch auf die Suche nach Parallelen zu Sex and the City, kommt man bei Californication meiner Meinung nach nicht weit. Zumindest nach vier Folgen ist klar: Hier geht es durchgängig um einen einzigen richtigen Hauptcharakter. Zudem geht es nicht um Mode, Einrichtung und Up-to-date mit dem Lifestyle sein, sondern eher dagegen, indem man vergangenen Zeiten nachhängt.

Immerhin, es geht wohl um Beziehungen zu verschiedenen Frauen. Gegen den Vergleich mit SatC spricht nun wiederum, das Hank von Anfang an weiß, wer seine Miss Right ist (seine Ex-Freundin) und das ansonsten viel mehr gesellschaftliche Missstände angeprangert werden, statt eine der vielen Vogue oder Manolo Blahnik Marken Vergötterungen zu betreiben. Witzig spielt Duchovny den auf hohem Niveau jammernden Midlife geplagten Moody schon. Die weiteren Folgen am “Unmoralischen Montag” bei RTL2 werden zeigen, ob die Sache sich sinnvoll tragen kann.

StaffelEins Friday Night LightsFriday Night Lights ist eine Serie, die Ende der Achtziger Jahre in Odessa, Texas spielt und sich um eine High School Football Mannschaft dreht. Die erste Staffel beginnt damit, dass sich der Quarterback und Star der Mannschaft James während eines Spiels eine schwerwiegende Verletzung am Rückrat zuzieht und von nun an querschnittsgelähmt sein wird. Für ihn springt Mike, ein noch unerfahrender JV-Spieler ein, der sein Talent noch am gleichen Spieltag unter Beweis stellen kann.

Die Serie dreht sich zwar um Football, allerdings steht die Lebenswelt der Spieler im Vordergrund. Der Sport gibt nur lose den Handlungsrahmen vor. Abwechselnd stehen die einzelnen Protagonisten im Mittelpunkt. Dadurch wirkt jede Folge recht kurzweilig und abwechslungsreich. Hinzu kommt, dass die Schauspieler, meiner Meinung nach zumindest, sehr glaubwürdig sind und das soziale Umfeld in dem sie sich bewegen, sehr authentisch dargestellt wird.

Screen Friday Night Lights

Leider rutscht sie Serie, wenn es um die Probleme und den Umgang mit den Problemen geht, oft ins klischeehafte ab. So geht es zwar auch um Doping und Rassismus an einer High School, dies sind aber die eher rühmlichen Ausnahmen.

Meistens aber geht es um Sex: Das erste Mal, Sex mit dem Ex, Sex mit dem besten Freund meines Freundes und Skipping Classes (Schule schwänzen). Auch die Lehren die regelmäßig gezogen werden und von den Schauspielern in Worte gefasst werden sind dem entsprechend oberflächlich. „Kinder sollten auf ihre Eltern hören“. „Es ist wichtig Vertrauen zu einander zu haben,“ „Vertraue auf Gott“ und „Habe keinen Sex solange du nicht verheiratet bist.“

Die stärke der Serie liegt eher darin, immer die richtige Stimmung beim Zuschauer zu erzeugen. Insofern ist es schade, dass es nicht mehr Football zusehen gibt, denn die Szenen empfinde ich als besonders gelungen. Auf NBC.com kann man sich einige Folgen umsonst ansehen.

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StaffelEins ScrubsDie erste Scrubs Staffel habe ich auf MTV gesehen. Inzwischen gelang ein fester Sprung auf Pro7 mit einem hervorragenden Serienguide. Ich fand sie hervorragend gemacht, denn es gab meiner Meinung nach genügend Tiefschlaf Arztserien aus Deutschland und aus den USA gab es ein paar hochwertige, allerdings auch extrem ernsthafte Serien. Das lebendige Emergency Room werde ich hier mit Sicherheit später mal erwähnen.

Die Krankenhaus Soaps vom alten Schlag scheinen insgesamt beim Publikum nach wie vor besser anzukommen. Die Plätze zur besten Sendezeit hat Scrubs zumindest nie dauerhaft ergattert. Dr. House, Greys Anatomy, Chicago Hope und ER sind Zugpferde im Abendprogramm.

Scrubs besetzt seine Nische mit der Clownsnase unter dem Skalpell jedoch erfolgreich. Staffel 7 ist abgedreht und eine Nr. 8 soll 2009 folgen, obwohl man laut Wikipedia seit Staffel 4 nicht mehr an die grandiosen Zuschauerquoten aus Anfangszeiten anschließen kann.

Screen Scrubs

Mich beeindrucken die Momente in denen schließlich trotz der vielen Gags mehrere traurige Stories eingefügt sind, ohne dabei lächerlich zu wirken. Manches mal wirken sie authentischer als in einem der ernsthafteren Vorbilder. Produzent Bill Lawrence schrieb vorher für andere Comedy Serien Drehbücher, darunter Friends und Chaos City.

Seine Ehefrau, die er vor Beginn der Serie heiratete, spielt übrigens die anfangs eiskalte Jordan, Ex-Frau eines Hauptprotagonisten (Dr. Cox). Ich finde es gehört auch Humor dazu, seiner Frau eine solche Rolle zu schreiben. Ein Blick über zwei oder drei Folgen lohnt sich, damit man in die Serie eintauchen kann.

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StaffelEins SimsponsSeit letzter Woche laufen auf Pro7 die Folgen der 17. Simpsons Staffel. Jeden Montag wird eine Doppelfolge ab 20:15 Uhr gezeigt. In den USA läuft die Serie derzeit unter den Erwartungen. Leider bedeutet dies immer eine immense Gefahr für den Fortbestand einer Serie, doch zum Glück sind die Simpsons als Trickserie jederzeit fähig, eine Produktionspause zu überstehen.

Meiner Meinung nach spielt der für eingefleischte Fans eher mäßige, aber erfolgreiche Kinofilm für den Abwärtstrend eine Rolle. Zudem leidet nach 20 Jahren eben jeder Drehbuchautor ein wenig daran, sich selbst ständig übertreffen zu müssen.

Screen Simpsons

Ich fand die ersten beiden Folgen überragend. Die heute gezeigten Folgen 3 (Abgeschleppt!) & 4 (Der Koch, der Mafioso, die Frau und ihr Homer) überzeugten nicht so sehr. Erstere hatte schöne Elemente, die einmal mehr komplett auf Homer aufbauten, der sich schnell als verhasster Abschlepper (von Autos) in Springfield einen Namen macht.

Folge 4 führte mit Michael als Sohn des Obermafiosi Fat Tony nach meinem Wissen eine neue Figur ein. Die blieb allerdings insgesamt blass und konnte mir nicht soviele Lacher abringen.

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In diesem Blog findet man künftig Berichte und Anekdoten verschiedener Autoren zu aktuellen und alten Fernsehserien!

Viel Spaß wünscht das StaffelEins Team!

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