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StaffelEins HeroesErstmals knickt die Heroes Spannungskurve etwas ein. Es geschieht ungefähr 3 bis 4 Folgen vor dem Ende der Box 3.2.  Zwar wird die Figur des Hauptbösewichts immer besser ausgerollt, doch am Ende muss man das Verhalten von zu vielen anderen altbekannten Gesichtern hinterfragen. Das Ende der ansonsten wieder mitreißenden Staffel gefiel uns nicht besonders. Zu häufig waren die Beteiligten bereit große Opfer zu bringen, stattdessen lassen sie jetzt im Finale die große Chance ungenutzt und stolpern sich auf eine mehr als fragwürdige Alternative ein, deren Scheitern derart vorhersehbar ist, dass man die Hand erstmals richtig mit Wucht vor die Stirn schlägt.

Trotzdem wird man als Fan der Serie nicht enttäuscht. Das Verlangen nach der nächsten Staffel, die in den USA bereits gelaufen ist und zumindest in englischer Version ab dem 13. September 2010 als DVD Box erscheinen soll, ist nach wie vor sehr hoch. Die Planung der 5. Staffel scheint inzwischen aufgenommen worden zu sein, nachdem die Quotenrückgänge in den vergangenen Staffeln Spekulationen eröffneten, ob Heroes überhaupt fortgesetzt wird. Selbst aus dem Fanlager scheinen viele davon auszugehen, dass Heroes nach der 5. Staffel (bzw. Volume 6) nicht mehr fortgesetzt wird.

Screen HeroesWechselnde Kräfte, Zeitverschiebungen und Streitigkeiten haben sich inzwischen doch einige Male wiederholt und lassen jeden weiteren Richtungswechsel etwas alberner erscheinen. Wie gesagt, einzig zum gefährlichsten Charakter der Heroes Serie passte diese andauernde Unentschiedenheit ohne festes Ziel perfekt. Bei den anderen wäre etwas mehr Kontinuität in ihrer Gesinnung mehr von Vorteil gewesen, statt in jeder Folge eine “Ich hasse Dich, nein doch nicht.” oder “Dir kann man nicht mehr trauen, na gut einmal noch.” Geschichte einzupflegen, hätte ich mir persönlich mehr Sturheit gewünscht. Darüber kann ich aber hinweg sehen und die vielen großartigen Szenen entschädigen mich als Zuschauer vollkommen. Es lohnt sich dran zu bleiben. Schade, dass es bis Ende des Jahres dauert, aber ich habe endlich wieder Zeit für anderes Serienfutter.

Und nukefor? Der ist gerade mal wieder an etwas Außerirdischem dran. Was könnte das wohl sein?

StaffelEins HeroesKnapp zehn Tage sind vergangen. Das Staffelfinale Nr. 2 von Heroes liegt hinter mir. Die Fernsehsender in Amerika klagen in mehreren Bereichen seit geraumer Zeit über Quoteneinbrüche und selbst Late Night Stars, wie Jay Leno werden im Moment hin und her verfrachtet um zu schauen, ob man nur die verhältnismäßig kleinen Schrauben drehen muss um in das alte Fahrwasser zurück zu kehren. Wahrscheinlich sorgt diese Maßnahme nur für mehr Verwirrung bei den verbliebenen treuen Zuschauern und beschleunigt den Verfall der klassischen Netzwerke um so mehr.

Diese Taktik macht bei Fernsehserien schon längst die Runde und aktuell ist sie aus Sicht der Sender wahrscheinlich sogar noch minimal rentabel, weil Neustarts bei Serien tatsächlich auf einmal große Quotenaufschwünge bewirken können. Ich wette zwar, dass gerade Heroes bei einem weiteren Bestehen durch DVD Verkäufe (über Jahre gesehen) rentable Einnahmen heraus holen würde, aber eine völlig neue Serienstaffel pumpt “Neuwert” in den Sendeplatz und eine fortgesetzte Serienstaffel zieht nur die bestehenden treugebliebenen Fans mit. Gerade bei Heroes ist das leider so, weil man bei Heroes unmöglich erst in der dritten oder vierten Staffel Fan werden kann, ohne die anderen Staffeln gesehen zu haben.

Meine Empfehlung wäre: Heroes weiter zu produzieren und nur noch im Internet ausstrahlen… das könnte eine Online Plattform, wie MySpace oder Hulu (NBC), bestimmt gut gebrauchen und die Fans ansprechen, wo sie Heroes am meisten suchen oder bestellen. – Totales Wunschdenken halt heutzutage, aber irgendwann wird es Serien geben, die dadurch gerettet werden. Man ist auf dem Weg.

Screen HeroesHeroes bekam trotz Autorenstreik eine lange dritte und vierte Staffel spendiert und muss jetzt um die fünfte Staffel bangen, die die Fäden in ein schönes Ende zusammenführen soll, dafür sprach sich jüngst Hiro Darsteller Masi Oka aus. In vorigen Artikeln wurde schon zu den ersten beiden Staffeln berichtet. Für mich bleibt die dritte Staffel, trotz mancher Warnung ein absoluter Pflichtkauf. Im Gegensatz zu anderen Meinungen, war bei Staffel 2 eine konstante Spannung, wie bei den ersten Folgen zu verspüren. Eine super Guerilla Werbung war die Bewerbung der Staffel durch die aufwendige Fake Website und Doku der Yamagato Fellowship.

Die Charaktere entwickeln sich weiter, wechseln teilweise die Seiten, so haben wir nicht mehr nur Leuchttürme vor uns. Kaum jemand hat noch eine weiße Weste und brachte sich nicht auf Kosten eines anderen in seinen Zielen voran. Die Einführung von neuen Fähigkeiten war sehr schleppend und bisher nicht so bedeutend, dafür aber die Entwicklung bisheriger Fähigkeiten. Je größer die Macht der einzelnen Figuren wird, desto größer sind Versuchung, Eitelkeit und die Gefahr einen echten Einfluß zu nehmen auf Organisationen und Regeln, die man inzwischen kennt, aber nur halb versteht. Die Petrellis mögen nach wie vor nicht den Hauptanteil der Sendezeit beanspruchen, aber sie sind für mich trotzdem die Familie mit dem höchsten Einfluß und ich halte es für unausweichlich, dass es einmal mehr ohne sie nicht gehen wird um das Finale zu bestreiten. Hier noch ein Link zu Peter Petrellis (Milo Ventimiglia’s) Fanpage.

Die zweite Staffel von Heroes ist tatsächlich nur eine kleine Brücke zu dem nächsten großen Ding und über das werde ich mit Sicherheit in diesem Jahr noch schreiben. Gut, die letzte Folge war spürbar und notgedrungen verkürzt (Autorenstreik), aber nie enttäuschend. Jeder der nachdenklich ist, aber die erste Staffel mochte, sollte sich hiermit einen Stupser abholen. Bisher bereut man nichts, wenn man die Zeit und das Geld opfern kann.

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Heroes Staffel 2 – DVD Steelbook

StaffelEins HeroesNach der ersten Heroes Staffel war ich begeistert. Ich musste die zweite Staffel allein deshalb erwerben, weil ich mich dafür der Serie gegenüber in der Pflicht fühlte. Im Gegensatz zur ersten Staffel handelte es sich also keinesfalls um einen Kauf, der auf Empfehlungen basierte, sondern aufgrund gesunder Eigenmotivation getätigt wurde. Die Erwartungshaltung war allerdings nicht so hoch, weil man auf anderen Blogs lesen konnte, dass die Spannung eher abnimmt und an frühere Zeiten wohl auch in der dritten Staffel nicht anknüpfen könne.

Entsprechend auf das Schlimmste gefasst, setzte ich mich mit meiner Frau vor die erste DVD aus der etwas schmaler ausgestatteten Heroes Season 2 Steelbook Box. Drei Episoden knüpfen hier nahtlos an die Szenen aus dem Finale der ersten Staffel an. Zunächst spinnen der indische Professor, die Cheerleaderin und ihr Vater, sowie Hiro und Parkman die größten Teile der Fortsetzung weiter. Andere altbekannte Charaktere werden teilweise erst in Folge 2 oder 3 nennenswert aktiv. Die Petrellis sind nach wie vor für die Geschichte wichtig, man erfährt aber wenig über die künftige Rolle der einzelnen Familienmitglieder.

Ohne wirklich zu spoilern (falls man die erste Staffel komplett geschaut hat) darf man wohl erwähnen, dass Sylar nicht so ganz tot ist, wie sich das viele gewünscht hätten. Zunächst ist er aber keine all zu große Gefahr. Hiro versucht die Vergangenheit teils tölpelhaft möglichst wenig zu verändern. Ein neuer Gegner beschäftigt derweil die alte Garde der Heroes, während die junge Generation ihn noch nicht komplett wahrnimmt. Schließlich übernehmen noch zwei Lateinamerikanische Flüchtlinge neue Plätze in der Story  und sie bringen eine sehr mächtige Fähigkeit mit.

Die Erzählung kommt meiner Meinung nach sehr gut in Fahrt und Einbußen gegenüber der ersten Staffel sind bis jetzt nicht erkennbar. Von daher geht nach einem Viertel dieser bislang kürzesten Heroes Staffel der Erwerb schon in Ordnung. Ein Fazit wird demnächst zur gesamten Staffel folgen.

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Heroes Staffel 2 – DVD Steelbook

StaffelEins HeroesIn meiner Recherche zur Heroes Serie stach mir sofort eine Meldung in Auge: “Heroes war dieses Jahr der am meisten illegal beschaffte TV Download im Internet” – noch vor Lost. Einen heftigeren gleichzeitig besseren und schlechteren Superlativ kann man für eine Serie eigentlich in diesen Zeiten nicht finden. Die von Universal produzierte und von NBC in den USA bzw. RTL2 in Deutschland ausgestrahlte Staffel ist ein weltweites Phänomen. Einerseits kosten die illegalen Downloads Milliarden, andererseits sind sie verantwortlich für die unbezahlbare Mund zu Mund Propaganda, mit der erst ein weltweites Phänomen möglich wird.

Leute, wie ich, hören dann aus 10 Quellen, dass die Serie toll ist. Vielleicht waren nur 3 oder 4 davon Käufer der DVD’s oder echte Fernsehzuschauer, vielleicht sogar noch weniger. Fakt ist, ich habe trotzdem sehr lange und preisbewusst gewartet, bis ich mir die geteilten Boxen der Staffeln 1.1 und 1.2 mit insgesamt fantastischen 23 Folgen gekauft habe. Aber ich habe sie wahrscheinlich nur wegen eben dieser Empfehlungen gekauft, die mir ein ums andere Mal im Netz und im persönlichen Umfeld begegneten.

Screen Heroes

Vorweg schließe ich mich der großen Mehrheit der Kritiker an und empfehle die Serie jedem Leser mit der Einschränkung, sich die Serie besser nicht im Fernsehen anzuschauen. Werbeblöcke, eine Woche Wartezeit und ggf. das Verpassen von einzelnen Folgen, sorgen dafür, dass man der Story – besser den verschiedenen Stories – aufgrund diverser Einzelgeschichten, sowie räumlichen und zeitlichen Sprüngen nicht mehr richtig folgen kann.

Vorsicht ist ansonsten beim DVD Konsum geboten, weil man schnell Blöcke von 3-4 Folgen hintereinander weg schaut und sich trotz Arbeit am nächsten Morgen um 2 Uhr nachts ernsthaft überlegt, noch eine Episode dranzuhängen.

Um nicht zuviel zu verraten, reiße ich die Story nur kurz an. Die Evolution der Menschheit bringt schon heute Individuen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten hervor – Usain Bolt kann nunmal, ob gedopt oder nicht, schneller laufen als seine Doping Kollegen. In der Serie Heroes sind diese Fähigkeiten etwas phantasievoller ausgeprägt. Manche Menschen können fliegen, durch Wände gehen, heilen durch Handauflegen – sie übersteigen in der Summe das Repertoire von David Copperfield (oder Tiger Woods) knapp.

Manche dieser Fähigkeiten sind aggressiv, manche Inhaber dieser Fähigkeiten agieren aggressiv. Manche Menschen mit aggressiven Fähigkeiten sind hilflos und wollen sie gar nicht, sie verstecken sie so gut es geht. Andere Menschen fühlen sich durch ihre Fähigkeiten zu etwas Höherem berufen. Die Charaktere, die uns gezeigt werden versuchen auf menschliche Weise, damit fertig zu werden. Eine klare schwarz-weiße Grenze existiert nicht. Wenn man beispielsweise Highlander geschaut hat, weiß man um den Unterschied.

Wie in der Realität gibt es radikale Charaktere, die das Geschehen in der Serie polarisieren. Es entsteht eine Haupthandlung, in der ein sehr negatives Ereignis durch eine Reihe von Idealisten verhindert werden soll. Allerdings ist bis zum Ende der Staffel nicht klar, ob dieses Ereignis von einem guten, einem neutralen oder einem bösen Charakter ausgelöst wird.

Das klingt geheimnisvoll, zeigt aber, wie vielschichtig jede einzelne Episode durchdacht ist. Selten handeln die Hauptpersonen unverständlich oder konstruiert. Die Serie gefällt mir einfach sehr gut und bleibt jederzeit spannend. Es gab eine Serie, die praktisch das gleiche oder sogar bessere Rüstzeug hatte, wie Heroes. Die Serie hieß “Das verschwundene Zimmer” (Trailer). Die Fähigkeiten waren hier an Gegenstände gebunden, die weitergereicht werden konnten, das Grundprinzip war aber gleich. Schade, dass diese Serie nicht ebenso zum Welterfolg wurde. Vielleicht hätte man in diesem Fall mehr illegale Versionen über eine Agentur in Tauschbörsen hochladen sollen.

StaffelEins SeinfeldJerry Seinfeld war ein Phänomen zu seiner Zeit als Seriendarsteller. Nicht das er der erste extrem gehypte Schauspieler war, aber er gehört zu einem exklusiven Club derjenigen, die für eine Zeit lang die höchste Jahresgage im US Fernsehen verdienten. Seinfeld belegte diesen Platz Ende der 90er Jahre. Danach übernahm meiner Meinung nach Tim Allen mit “Hör’ mal, wer da hämmert” bzw. “Home Improvement” den Platz auf dem Sitcom Thron. Bezeichnend für beide ist, dass sie sich unter ihrem richtigen Namen spiel(t)en.

Mir ist in inzwischen grauer Erinnerung, dass die Serie keine richtige Musik oder Melodie hatte. Zwischendurch wurde immer wild ein Bass gezupft und dann ging es  weiter. In dem eingebundenen Video kann sich jeder seine Meinung bilden, ob es sich dabei um einen Soundtrack handelt oder nicht.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=gSf2O80brbU]

Dieses Jahr feiert Seinfeld – als Serie – ihren zwanzigsten Geburtstag, sowie ihren elfjährigen Todestag, denn seit 1998 gibt es keine weiteren Staffeln. Erfolgreich blieb Seinfeld als Privatperson auch nach seiner Serie. Er produzierte Dreamworks “Bee Movie” und spielte mit seiner Stimme eine der Rollen selbst. An dieser Stelle möchte ich gern noch einmal auf Tim Allen zurück kommen, denn mit “Galaxy Quest“, als Persiflage alter Star Trek Folgen, konnte er für mich qualitativ ebenfalls einen Megahit im Kino landen, den ich jedem Trekkie empfehlen kann.

Sceen Seinfeld

Ein beeindruckendes Schaubild von Flickr Nutzer rickysaurus zur Seinfeld Serie stellt sämtliche Beziehungen der neunjährigen Seinfeld Story unter den Charakteren dar. Demnach geht Seinfeld 46 Beziehungen ein. Unter ihnen hat es wohl nur Sidra (Teri Hatcher alias Susan in Desperate Housewifes bzw. Loise in Superman) später zu großem eigenen Ruhm in der Serienlandschaft gebracht. Elaine (Julia Louis-Dreyfus) bringt es als einzige Frau unter den vier Hauptcharakteren der Sitcom gerade mal auf 16 Verflossene, einer davon ist Jerry selbst.

Die weiteren Hauptcharaktere sind George Costanza (Jason Alexander), der viel arbeitet, dazu aber sehr geizig und meistens unzufrieden ist, sowie Cosmo Kramer (Michael Richards), der immer etwas entrückt wirkt, keiner weiß was er arbeitet, aber er kennt viele Leute und zaubert immer wieder überraschende Dinge hervor. George ist der beste Freund von Jerry, während Kramer eigentlich die wenigsten aber intensivsten Auftritte unter allen Hauptcharakteren hat.

Letztlich war Seinfeld für mich eher wegen dem ganzen Hype faszinierend, als wahrer Fan der Serie kann ich mich bis heute nicht bezeichnen. Dafür habe ich auch nicht genug Episoden geschaut. Erfrischend war für mich, dass es sich hierbei nicht um eine typische Familien-Sitcom handelt, und dass ein wenig erwachsener erzählt wird als beispielsweise bei Friends. Die Serienboxen werden weiterhin zu ziemlich hohen Preisen gehandelt. Eine Frage zum Schluss… gibt es Sitcoms, die bereits abgelaufen sind bzw. abgesetzt wurden und die ihr selbst noch einmal intensiv anschaut oder ist der Zauber verflogen und wendet ihr euch lieber der nächsten Sitcom zu?

Danke! :)

StaffelEins Knight Rider

Knight Rider ein Mann und sein Auto fahren wieder gegen das Unrecht. Nach „Knight Rider 2000“ und „Team Knight Rider“ kommt nun der dritte Versuch, die Erfolgsserie aus den 80′ern wieder zu beleben. Allerdings steht das Scheitern bereits fest, vor der Ausstrahlung der letzten Folge wurde bekannt gegeben, dass es für die Serie keine Fortsetzung geben wird.

Vielleicht hätte man bei der Produktionsfirma mal den Autoteile-Preisvergleich bei Carmio.de durchführen sollen und sich ein paar Ideen durch Beurteilungen anderer Kunden und Autoliebhaber geholt. Im Warenkorb dieser Serie sind jedenfalls einige Bauteile nicht mehr am richtigen Platz.

David Hasselhoff ist nicht mehr mit dabei und K.I.T.T. ist auch kein schwarzer TransAm mehr, sondern ein Ford Mustang. Auch Devon Miles gibt es nicht mehr und Michael Knight wird neuerdings Mike gerufen und nicht mehr Michael. Jetzt könnte man denken kein Wunder das die Serie gescheitert ist, alles, was ein ein wehmütiges Lächeln auf die Lippen zaubert, wenn man zufällig einmal über eine alte „Kight Rider“ Folge zappt, ist ja nicht mehr da.

Screen Knight Rider

Einige Dinge sind aber auch gleich geblieben, die Titel Musik, das Blödeln zwischen K.I.T.T. und Mike, die Damen in knappen Bikinis, Turboboost, unrealistische Stunds und nach 45 Minuten ein rührseliges Happyend. Ich habe mir nur wenige Folgen angeschaut, war aber überrascht wie sehr Sie mich an damals erinnert haben.

Während viele Serien bei ihrem „Relaunch“ erwachsener werden (vor allem wenn es ins Kino geht), bleibt Knight Rider eine Serie für (pre-) pubertäre Jungs. Also mit anderen Worten ich fand es gut.

Die komplette Knight Rider Box mit 26 DVDs kostete bei Amazon bei der letzten Aktualisierung des Artikels 63 Euro

StaffelEins Friday Night LightsFriday Night Lights ist eine Serie, die Ende der Achtziger Jahre in Odessa, Texas spielt und sich um eine High School Football Mannschaft dreht. Die erste Staffel beginnt damit, dass sich der Quarterback und Star der Mannschaft James während eines Spiels eine schwerwiegende Verletzung am Rückrat zuzieht und von nun an querschnittsgelähmt sein wird. Für ihn springt Mike, ein noch unerfahrender JV-Spieler ein, der sein Talent noch am gleichen Spieltag unter Beweis stellen kann.

Die Serie dreht sich zwar um Football, allerdings steht die Lebenswelt der Spieler im Vordergrund. Der Sport gibt nur lose den Handlungsrahmen vor. Abwechselnd stehen die einzelnen Protagonisten im Mittelpunkt. Dadurch wirkt jede Folge recht kurzweilig und abwechslungsreich. Hinzu kommt, dass die Schauspieler, meiner Meinung nach zumindest, sehr glaubwürdig sind und das soziale Umfeld in dem sie sich bewegen, sehr authentisch dargestellt wird.

Screen Friday Night Lights

Leider rutscht sie Serie, wenn es um die Probleme und den Umgang mit den Problemen geht, oft ins klischeehafte ab. So geht es zwar auch um Doping und Rassismus an einer High School, dies sind aber die eher rühmlichen Ausnahmen.

Meistens aber geht es um Sex: Das erste Mal, Sex mit dem Ex, Sex mit dem besten Freund meines Freundes und Skipping Classes (Schule schwänzen). Auch die Lehren die regelmäßig gezogen werden und von den Schauspielern in Worte gefasst werden sind dem entsprechend oberflächlich. „Kinder sollten auf ihre Eltern hören“. „Es ist wichtig Vertrauen zu einander zu haben,“ „Vertraue auf Gott“ und „Habe keinen Sex solange du nicht verheiratet bist.“

Die stärke der Serie liegt eher darin, immer die richtige Stimmung beim Zuschauer zu erzeugen. Insofern ist es schade, dass es nicht mehr Football zusehen gibt, denn die Szenen empfinde ich als besonders gelungen. Auf NBC.com kann man sich einige Folgen umsonst ansehen.